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Artikelnummer: Regal 4 Nummer 171 Kategorien: , Schlagwörter: , , ,

Die Kölnische Rundschau schreibt:
Die Piazza San Gaetano ist er örtliche Ausgangspunkt einer Entdeckung, die der junge Dichter Aldridge macht; er ist der öden Wirklichkeit entflohen,, um in Neapel den Traum, ein Wunder zu erleben, aus denen ihm ein Gedicht erwachsen soll. Das Wunder ist die Wirklichkeit, die er unmittelbar erlebt. Und aus ihr, nicht aus dem Traum, erwächst sein Gedicht, eine Geschichte des Alltags, eine wahrhafte Dichtung, weil sie aus der Wirklichkeit kommt und in der Sprache der Wirklichkeit erfasst ist. Andersch hat seiner Idee die vollkommene tektonische Struktur verliehen. Ganz abgesehen von dem seltenen Fall, dass hier ein Dichter als Hauptperson gleichzeitig mit seinem Werk erscheint, also mit dem, das an ihm interessiert, verbinden sich hier Kern und Rahmenhandlung in ganz vorbildlicher Weise zu unlöslicher Einheit. Wir erleben, dass sich unsere als herb, sachlich und spröde verschriene Sprache binden lässt zu Bildern wunderbarer Leuchtkraft…”

Alfred Andersch ist ein deutscher Autor der Nachkriegsliteratur. In seiner Jugend engagiert sich Andersch für den Kommunismus und gerät in Konflikt mit dem nationalsozialistischen Regime. Nach dem Krieg arbeitet er zunächst beim Rundfunk und betätigt sich publizistisch. Zusammen mit dem Schriftsteller Hans Werner Richter gründet Andersch 1947 das Schriftsteller-Treffen „Gruppe 47“ und wird selbst mit Werken wie „Die Kirschen der Freiheit“ (1952) oder „Sansibar oder der letzte Grund“ (1957) bekannt. (Quelle: Lemo)

Ort: Olten
Erschienen: 1957, Erstausgabe
Zustand: Bester Zustand.
Beschreibung: 88 Seiten, Leinen mit illustr. OSU.
Angebot vom: 27.03.2014

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