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Artikelnummer: Regal 2 Nummer 78 Kategorie: Schlagwörter: , , , ,

Eva Schlegel maturierte 1978 am Akademischen Gymnasium Innsbruck. Danach studierte sie ab 1979 in der Meisterklasse von Oswald Oberhuber an der Hochschule für angewandte Kunst und schloss 1985 ihr Studium mit Diplom ab.

Von 1997 bis 2006 hatte Schlegel die Professur für Kunst und Fotografie an der Akademie der bildenden Künste Wien inne. Als frei schaffende Künstlerin arbeitet sie mit fotografischen Vorlagen und Texten, die sie etwa als Siebdruck auf verschiedenen Materialien wie Glas und als Installationen umsetzt. Die Beschäftigung mit dem Raumbegriff und Immaterialität stellen dabei einen Schwerpunkt dar. Bei den Arbeiten auf Blei handelt es sich um im Siebdruckverfahren auf Bleiplatten aufgebrachte, nach Fotografien entstandene Motive. Die Gemälde sind ebenfalls aus Fotografien generierte Motive in Ölfarbe auf Gipsgrund und anschließend lackiert. Bei den Arbeiten auf Glas handelt es sich großteils um verfremdete Textauszüge mit unscharfem Schriftbild auf großformatige Glasplatten.

Bei der 54. Biennale im Jahr 2011 war Eva Schlegel Kommissärin für den österreichischen Beitrag. Im April 2015 wurde das von ihr gestaltete Mahnmal für über 1.200 Opfer der Justiz des nationalsozialistischen Regimes, eine Pyramide aus Stahl, beim Landesgericht für Strafsachen Wien enthüllt.

Schlegels Arbeiten sind regelmäßig in verschiedenen Wiener Galerien und Ausstellungshäusern zu sehen, so etwa 2011 im Museum für angewandte Kunst, 2013 im Leopold Museum, 2014 im Kunstforum Wien oder 2015 im Winterpalais. (Quelle Wienwiki)

Ausstellungskatalog, Triton Verlag 2001.

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