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Jean Cocteau (1889-1963) machte sich mit 47 Jahren auf zu dieser Reise um die Erde in achtzig Tagen. Auf den Spuren der Helden von Jules Verne gedachte er durch die Welt zu bum-
meln. Von wegen! Bei weitgehendem Verzicht auf das Flugzeug waren achtzig Tage ein Wettlauf, der zu meistern war. Nicht in London, wie bei dem klassischen Vorbild, in Paris beginnt das Abenteuer Cocteaus. Mit einem Gefährten, zwei Koffern und einem Wäschesack. Rom bei Nacht, auf Kamelrücken der Sphinx entgegen, Aden – „hoffnungslos, überspitzt, ätzend“ -, mit bloßen Fußsohlen über die heißen Quader der großen Pagode von Rangun. Schließlich das Wunder dieses Trips: die Begegnung mit Charlie Chaplin auf einem japanischen Frachter. Stippvisite in Hollywood. Dies sind natürlich bei weitem nicht alle Momente einer Reise, deren Kreis sich in Paris wieder schließt. Wie viele Touristen glauben inzwischen zu wissen, wovon
uns Cocteau spricht! Aber wer erlebte mit den Sinnen des Dichters?

Jean Cocteau war ein französischer Regisseur, Autor und Maler. Führender Vertreter des Surrealismus. Weitere Informationen auf WIKIPEDIA

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