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Die Geschichte der Familie Thibault ist ein epochaler Abgesang auf das bürgerliche Zeitalter. Erzählt wird vom Schicksal zweier ungleicher Brüder im Frankreich am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Beide versuchen auf unterschiedliche Weise, der Enge des konservativ-katholischen Elternhauses und der Macht des Vaters zu entkommen, beide scheitern sie auf ihrem Weg „durch die Welt zur Hölle“. (Verlag)

Für die Brüder Antoine und Jacques Thibault ist es schwer, sich aus dem Schatten ihres Vaters zu lösen – ein patriarchalischer Mann von rücksichtsloser Energie, Willenskraft und streng katholischer Gläubigkeit. Antoine, der ältere, hat den bürgerlichen Weg gewählt. Er ist Arzt und im Begriff, ebenfalls Karriere zu machen. Der viele Jahre jüngere Jacques, phantasievoll, empfindsam und leidenschaftlich, zerbricht fast an der Engstirnigkeit des Vaters, bevor er scheinbar in die Welt der Erfolgreichen zurückfindet. Diese farbig und kraftvoll gestaltete Familiengeschichte, als Romanzyklus angelegt, ist zugleich ein grandioses Gemälde des französischen Bürgertums in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg. Als französisches Pendant zu den ‚Buddenbrooks‘ gefeiert, erhielt der Autor wie Thomas Mann den Nobelpreis für Literatur. (Google Books)

Roger Martin du Gard wurde am 23. März 1881 in Neuilly-sur-Seine geboren. Diplom für Archäologie. Er wurde Archivar und Schriftsteller. Freundschaft mit Andre Gide. 1922 erschien der erste Band seines Hauptwerkes „Les Thibaults“. 1929 kam diese Chronik einer katholischen und einer protestantischen Bürgerfamilie mit „Der Tod des Vaters“ zum Abschluss. 1937 Nobelpreis für Literatur. Roger Martin du Gard starb 1958 in Belleme.

Gebrauchte Taschenbuchauflage aus dem Jahr 1960

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