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Thomas Chorherr wurde 1932 als Sohn des Kaufmanns Otto Chorherr geboren. In der Zeit des Nationalsozialismus hatte er eine getarnte Kindheit als „Judenstämmling“ und „Mischling zweiten Grades“. Neben der Schule war er Mitglied im Deutschen Jungvolk und in der Rundfunkspielschar.[2]

Chorherr studierte Rechtswissenschaften und arbeitete in den ersten Nachkriegsjahren als Lokaljournalist für das Drei-Parteien-Blatt Neues Österreich. Er verbrachte ein Studienjahr in den USA und war einige Jahre als Redakteur für die Presseabteilung der US-Mission for Economic Cooperation tätig. Später arbeitete er als außenpolitischer Journalist für die Wochenzeitung Weltpresse.

Ab 1955 arbeitete Chorherr für Die Presse und stieg 1970 zu deren innenpolitischem Ressortchef auf. Später wurde er zuerst stellvertretender Chefredakteur und schließlich 1976 Chefredakteur. 1995 wechselte er in die Funktion des Herausgebers (bis 2000). Dieser Zeitung diente er weiterhin als Kolumnist (Gastkolumne Merk’s Wien, jeweils in der Montagausgabe).

Thomas Chorherr war Vizepräsident des renommierten österreichischen Presseclubs Concordia.

Mehrere Jahre agierte Chorherr auch als Lehrbeauftragter am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften der Universität Wien.

 

  • Herausgeber : Amalthea Signum
  • Sprache: : Deutsch
  • Gebundene Ausgabe : 288 Seiten
  • ISBN-10 : 3850024040
  • ISBN-13 : 978-3850024044

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